Komponisten der Klassik
Die Epoche der klassischen Musik im engeren Sinne beginnt ca. im Jahre 1730 mit dem Aufkommen der Frühklassik und geht ca. 1780 in die Wiener Klassik über. In dieser Zeit der europäischen Kunstmusik finden sich unter anderem folgende Künstler und Komponisten der Klassik wieder:
Georg Philipp Telemann (1681 – 1767) wurde in Magdeburg geboren und wurde nach einem Jurastudium im Jahre 1704 Organist und Musikdirektor an der Neuen Kirche in Leipzig. Weitere seiner Wirkungsstätten finden sich in Eisenach, Frankfurt(beides Hofkapellmeister) und Hamburg(Kantor). Die Stücke des bereits zu seiner Zeit berühmten Musikers können weder eindeutig dem zeitlich vorgelagerten Barock noch klar der Klassik zugeordnet werden, weswegen Telemann als eine Art Brücke in die Klassik zu sehen ist.
Klassik Komponisten
Joseph Haydn (1732-1809) beginnt seine Karriere als Chorknabe im Stephansdom zu Wien. 1761 dirigiert er erstmals eine Privatkapelle um anschliessend in London Erfolge zu feiern. Mittlerweile ist er einer der hochangesehensten Klassik Komponisten seiner Zeit und kehrt nach Wien zurück um dort unter anderem Beethoven zu unterweisen.
Der aus Salzburg stammende Künstler Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) erfährt frühe Förderung durch seinen Vater, welcher als erzbischöflicher Hofmusiker tätig ist. Bereits im Alter von sechs Jahren reist Mozart der Musik wegen nach München und Wien. Daraufhin führen ihn weitere Reisen in fast alle europäischen Hauptstädte. 1769 kehrt er nach Salzburg zurück und wird Konzertmeister um anschliessend Italien zu bereisen und sich mit Opern zu beschäftigen. Sein wohl berühmtetes Werk “Die Zauberflöte” stellt er 1791, kurz vor seinem Tod, fertig
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) erlernt im Alter von zehn Jahren das Handwerk des Klassik Komponisten , sowie Orgel- und Klavierspiel um ab 1784 in der Hofkappel mitzuwirken. Ab 1792 erhält er unter anderem von Haydn unterricht in Wien um 1796 nach Prag, Dresden, Leipzig und Berlin zu reisen. Seine zunehmende Taubheit wirkt sich jedoch nicht negativ auf seine Schaffenskraft aus und machen seine Werke um so bedeutungsvoller.